Icke in der Presse

Filmprojekt der Koreastudien an der FU Berlin

Filmprojekt Koreastudien

2013 habe ich mit meinen Kommilitonen ein Filmprojekt für die Lange Nacht der Wissenschaften gedreht, in dem wir das Thema südkoreanische Musikindustrie (oder auch K-Pop) ein wenig auf die Schippe genommen haben: Unsere Protagonistin muss sich ihre Wohnung mit einer sonderbaren Mitbewohnerin teilen und täglich Instant-Nudeln essen, da sie pleite ist. Ihr kommt jedoch die Idee ein Musiklabel zu gründen und naive junge Menschen für sich arbeiten zu lassen. Ihre erste K-Pop Band beschert ihr ordentlich Profit, nach einer angeblichen Liebelei Filmprojekt Koreastudieninnerhalb der Band sind Fans jedoch wütend und sowohl der Ruf der Band als auch der des Labels leiden enorm darunter. Unsere Protagonistin kommt am Ende zum Glück mit einem blauen Auge und vollen Taschen davon, während die Band in Vergessenheit gerät und sich keiner mehr für sie interessiert.

Leider steht im vorletzten Absatz im Artikel von Frau Schreiber ein wenig Unsinn: Der Sinn des Films war es über das bloße Produkt hinweg zu sehen und auf die unfairen Arbeitsverhältnisse und Ausbeute hinter den Kulissen im südkoreanischen Musikgeschäft aufmerksam zu machen. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern dieses Thema Fans für K-Pop generieren könnte. Auch war der Film kein Mockumentary, sondern eine Komödie. Filmprojekt Koreastudien Der interviewte Herr hat am Projekt lediglich durch den Verleih seiner Kamera mitgewirkt. Auf die Beine gestellt haben den Film mit mir acht absolut kreative, begabte, fleißige und tolle Kommilitonen! Weitere Freunde und Kommilitonen haben uns für spontane Zwischenszenen ebenfalls unterstützt.

Im Nachhinein habe ich mich wirklich darüber geärgert, dass ich mich nicht mit Frau Schreiber für das Interview treffen konnte, da ich gerne jeden Einzelnen aufgezählt hätte, der wirklich daran teilgenommen hat. Oder mal unserer Dozentin Frau Dr. Kim gedankt, da sie uns für das Projekt den Schlüssel unseres Institutgebäudes spontan ausgeliehen hat und wir uns den ganzen Tag dort austoben konnten.

Der Plakatwettbewerb „gegen Rechtsextremismus – für ein respektvolles Miteinander“

Plakat Livia Ochmann

Unsere Kunstlehrerin meldete damals den gesamten Kurs für den Wettbewerb an. Jeder einzelne von uns entwarf ein Plakat, wir halfen uns gegenseitig in Feedbackgesprächen und reichten unsere fertigen Arbeiten gemeinsam ein. Und kurze Zeit später war ich plötzlich eine Gewinnerin, erhielt ein kleines Preisgeld und fand mein Plakat in allen möglichen Berliner U-Bahnhöfen wieder. Aber da es damals noch keine Smartphones gab und ich keine DigiCam besaß, habe ich davon nicht mal ein Foto gemacht…

Allerdings sollte ich immer wieder deswegen vor Leuten sprechen. Etwas, wovor ich schon damals unheimlich große Angst hatte. Allerdings habe ich mich damals dieser Angst nie gestellt und mich so gut es ging vor allem gedrückt. Hätte ich doch nur damals schon von Südkorea gelernt, wie wichtig es ist Danke zu sagen! Vor lauter Angst und Unsicherheit habe ich rückblickend überhaupt keine Dankbarkeit gezeigt. Dabei war das eine wirklich große und vor allem auch tolle Sache.

Könnte ich in die Zeit zurück reisen, würde ich meine 18jährige Version zwingen bei der Preisverleihung den Hintern auf die Bühne zu bewegen und allen erstmal zu danken – wie es sich gehört. Und dazu auch mal zu erwähnen, dass ich hoffe, dass das Plakat seinen Job gut machen wird. Naja, Zeitreisen gibt es nicht und mir bleibt nur aus meinem Fehler zu lernen.

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